Der erwartete Regen blieb aus: Am 20. August konnten wir bei Sonnenschein rund 150 Gästen – darunter auch unsere gewählten Vertreterinnen und Vertreter – und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung unseren fertiggestellten Holzneubau in Nortorf präsentieren. Unter anderem die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, die stellvertretende Kreispräsidentin Anke Göttsch, Nortorfs Bürgermeister Torben Ackermann und VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das nachhaltige Projekt zu informieren und mit uns ins Gespräch zu kommen.
Nach einer Begrüßung durch bgm-Vorstand Stefan Binder hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen über das Wohnungsbauprojekt zu informieren und den Neubau von innen und außen eingehend zu begutachten. Fragen rund um die besondere Architektur des Holzbaus beantworteten auch die anwesenden Architekten des Kieler Büros BSP Architekten BDA, welches den Entwurf für das Bauprojekt lieferte. Der naturnah angelegte Außenbereich wurde indes von Landschaftsarchitektin Jana Lösche geplant, die Interessierten die verschiedenen, ökologisch wertvollen Elemente des Gartens erläuterte – darunter Baumstämme, Benjeshecken, ein Blumen-Kräuterrasen oder ein Sumpfbeet. Sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis unseres Bauvorhabens zeigte sich auch Arnd Tewes, den wir als Mitglied unseres Aufsichtsrats ebenfalls unter den Gästen begrüßen durften.
Erstmals haben wir beim Bau eines Mehrfamilienhauses gänzlich auf den Baustoff Holz gesetzt. Dieser tritt nicht nur an der außergewöhnlichen Fassade des Gebäudes zutage, sondern sorgt auch in den Räumen für besondere Atmosphäre und ein gutes Raumklima. Neben dem nachhaltigen Baustoff zeigen gemeinschaftlich nutzbare Flächen wie ein Dachgarten mit Gewächshaus und Hochbeeten, eine weitere, große Dachterrasse, ein Gemeinschaftsraum und die besonderen, naturnah gestalteten Außenanlagen, dass hier vorhandene Ressourcen nachhaltig geplant und im Sinne einer guten Gemeinschaft eingesetzt werden.
Die 26 modernen Genossenschaftswohnungen mit je zwei, drei oder vier Zimmern teilen sich auf zwei längliche Gebäude auf, die wiederum über Laubengänge miteinander verbunden sind. 15 der Wohnungen sind mit Fördermitteln des Landes Schleswig-Holstein finanziert und damit für Nutzungsgebühren von 6,65 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche (1. Förderweg) bzw. 8,15 EUR (2. Förderweg) verfügbar.
Eindrücke des Tages, Hintergrundinforationen und viel Wissenswertes zu unserem Nortorfer Neubau finden sich in Kürze auch in der kommenden Folge unseres bgm-Podcasts: Moderatorin Mandy Schmidt war dafür vor Ort und interviewte nicht nur Gäste, sondern sprach auch eingehend mit Architekt Jan O. Schulz.



















