Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) ist ein Netzwerk aller am Bau beteiligten Akteure in Norddeutschland und befasst sich insbesondere mit der Bauforschung, der Bau- und Wohnberatung und der technischen Qualitätssicherung. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag, den 16.06.2026, präsentierten wir drei unserer Büdelsdorfer Bauprojekte, in denen auf verschiedene Weise kostengünstiges, nachhaltiges und architektonisch ansprechendes Bauen realisiert wurde.
Neben ARGE-Geschäftsführer Prof. Dietmar Walberg und dem Vorsitzenden des Vorstands, Arne Kleinhans (Leiter Abteilung Bauen und Wohnen des schleswig-holsteinischen Innenministeriums) nutzte die rund 30-köpfige Gruppe mit Vertretern aus Wohnungsunternehmen, der Bauindustrie sowie dem Bereich Architektur und Planung das Angebot, sich umfassend vor Ort über unsere genossenschaftlichen Bauprojekte in der Konrad-Adenauer-Straße, der Akazienstraße sowie dem Heinrich-Jacobs-Platz zu informieren. Dabei führte bgm-Vorstand Stefan Binder durch die Quartiere, erläuterte bauliche und planerische Besonderheiten der Projekte und beantwortete Fragen aus der Gruppe. Ebenfalls anwesend war Architekt Dieter Hellwig, dessen Kieler Büro BSP Architekten die Planungen für die drei Projekte durchführte.
Los ging es im Konrad-A-Hof. Das Quartier mit 48 Genossenschaftswohnungen wurde 2018 im Rahmen des Sonderprogramms für „erleichtertes Bauen“ fertiggestellt, die Baukosten konnten damals unter 2000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gehalten werden. 2020 war der Konrad-A-Hof für den Deutschen Bauherrenpreis nominiert, 2022 erhielt er den Landespreis für Baukultur. Auch das nächste Projekt wurde im Rahmen von Architekturpreisen gewürdigt: Unser Neubau in der Akazienstraße mit seinen 45 Genossenschaftswohnungen wurde 2016 fertiggestellt, die Baukosten betrugen rund 2.300 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Das Projekt war 2018 für den Deutschen Bauherrenpreis nominiert, erhielt 2019 eine Anerkennung im Rahmen des BDA-Preises Schleswig-Holstein und war 2020 für den Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur nominiert. Den Abschluss der Besichtigungen machte unser aktuelles Projekt am Heinrich-Jacobs-Platz, bei dem es sich nicht um einen Neubau, sondern um ein umfangreiches Sanierungsvorhaben von Nachkriegsbauten aus den 1950er-Jahren handelt. Ein erstes Haus aus dem Gebäude-Ensemble wurde kürzlich fertiggestellt, so dass für alle Anwesenden die Möglichkeit bestand, einen direkten Vergleich zwischen den unsanierten und den neuen Wohnräumen anzustellen.














