Die Außenanlagen und Grünflächen machen einen wichtigen Teil unserer Wohnquartiere aus – mit ihrer Gestaltung und Pflege schaffen wir nicht nur Räume mit hoher Aufenthaltsqualität für unsere Mitglieder, sondern tragen auch zu einer ökologisch wertvollen Beschaffenheit dieser Flächen bei. So haben wir bereits vor Jahren begonnen, einfache Rasenflächen in artenreiche Wildblumenwiesen umzugestalten, die Nahrungs- und Lebensräumen für bestäubende Insekten darstellen. Ergänzt wird dieses Engagement durch Benjeshecken aus Grünschnitt sowie eine Vielzahl heimischer Gehölze und Obstbäume in unseren Liegenschaften, die aktuell wieder professionell gepflegt werden und deren Erträge zur Erntezeit unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen.
In diesem Sinne werden bei uns auch Rasenflächen, auf denen beispielsweise Klee oder Wiesenschaumkraut blüht, nicht komplett abgemäht. So sind die mit uns verbundenen Gartenbaubetriebe angehalten, bei ihren Arbeiten einen Teil der Rasenflächen stehen zu lassen. Die Idee: Rund ein Drittel der Fläche soll bei den Mäharbeiten ausgespart werden, erst beim nächsten, regulären Mähvorgang werden diese Flächen abgemäht. Dafür wird dann ein anderes Drittel stehengelassen – und so weiter. Auf diese Weise möchten wir dafür Sorge tragen, dass die Rasenflächen in Teilen als Nahrungsgrundlage für Insekten erhalten bleiben – für Artenvielfalt und eine gesunde Umwelt.



